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Das Erntedankfest wird gefeiert, um sich bei Gott für die Ernte zu bedanken. Bei der Feierlichkeit, die oft in einer Kirche veranstaltet wird, werden Feldfrüchte, geerntetes Getreide und anderes dekorativ aufgestellt. Eine aus Getreide oder Weinstöcken geflochtene "Erntekrone" wird oft in einer Prozession durch das Gemeindegebiet getragen. In ländlichen volkskirchlichen Gemeinden kommen zu den Gottesdiensten immer noch bis zur Hälfte der Gemeindeglieder zusammen. Mit dem Erntedankfest soll an die Arbeit in Landwirtschaft und Gärten erinnert werden und daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen. Der Ursprung des Erntedankfests reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück.In Mittel- und Nordeuropa wurde Erntedank (Haustblot) zur Herbst Tag- und Nachtgleiche (23.09.) mit einem Dankopfer gefeiert. Ähnliche Riten gab es in Israel, Griechenland oder Rom. Zum Judentum vgl. etwa: Exodus 34,22; Numeri 28, Deuteronomium 16. In der katholischen Kirche ist ein Erntedankfest seit dem 3. Jahrhundert belegt. Offizieller Bestandteil des Kirchenjahres ist es aber bis heute nicht. Dennoch ist der Brauch des Dankes für eine gute Ernte seit vielen Jahren auch in vielen katholischen Gemeinden üblich geworden. Seit dem Mittelalter kennt man verschiedene Daten für eine Erntedank-Feier.
Der Altar geschmückt vom Frauenkreis!
Die Erntekrone
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