Familie

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Zwischen "Krise" und "Boom",
zwischen "Sehnsucht" und "Enttäuschung",
zwischen "geborgen" und "verloren",
zwischen "stabil", "labil", "zerbrochen" und "Patchwork",
zwischen "Hauskirche" und "Unfähigkeit, den Glauben an die nächste Generation weiterzugeben"
- irgendwo dazwischen liegt die Wirklichkeit Familie.
Familie ist ein Hauptwort, ein Schlagwort, kein Verb, aber durchaus ein Tätigkeitswort.

 

Was können Eltern für Ihre Kinder tun?

Gute Eltern ... ... tun vieles für Ihr Kind
... sind Eltern, auf die man sich verlassen kann
... sind in vernünftigen Grenzen nachgiebig
... sind fair bei der Disziplin
... respektieren die Persönlichkeit ihres Kindes
... erwecken Liebe und nicht Angst
... sind ein gutes Vorbild
... sind ihrem Kind ein guter Freund und unternehmen gemeinsam Dinge mit ihm
... sind meist in guter Stimmung
... zeigen ihrem Kind dass sie es lieben
... sind mitfühlend, wenn ihr Kind verletzt ist oder Schwierigkeiten hat
... laden ihr Kind dazu ein, Freund mit nach Hause zu bringen
... sind auf ein glückliches Heim bedacht
... gewähren ihrem Kind altersgemäße Unabhängigkeit
... erwarten keine unrealistischen Leistungen

 

Zum Vatertag: Wunschzettel eines Kindes an seinen Vater

1. Verwöhne mich nicht. Ich weiß, dass ich nicht alles bekommen kann, wonach ich frage: Ich will dich doch nur auf die Probe stellen.

2. Schimpf nicht mit mir im Beisein anderer Leute. Ich werde deinen Worten mehr Beachtung schenken, wenn du mit mir unter vier Augen sprichst und mich nicht öffentlich blamierst.

3. Sei nicht ängstlich mit mir und schenke meinen kleinen Launen nicht zu viel Aufmerksamkeit. Sie verschaffen mir nur manchmal die Zuwendung, die ich brauche.

4. Sei nicht geschockt, wenn ich dir sage: Ich hasse dich. Ich hasse dich nicht, sondern deine Macht, meine Pläne zu durchkreuzen.

5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Handelns. Ich muss auch mal peinliche Erfahrungen machen.

6. Mache keine raschen Versprechungen. Bedenke, dass ich mich im Stich gelassen fühle, wenn deine Versprechen gebrochen werden.

7. Sei nicht inkonsequent. Das macht mich völlig unsicher und lässt mich mein Vertrauen zu dir verlieren.

8. Höre mir zu, wenn ich dir Fragen stelle. Wenn du mir nicht zuhörst, hole ich mir die Antworten von anderen.

9. Sag nicht meine Ängste seien albern. Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mich beruhigen, wenn du versuchst, sie zu verstehen.

10. Versuche nicht immer so zu tun, als seiest du perfekt und unfehlbar. Der Schock ist für mich zu groß, wenn ich heraus finde, dass du es doch nicht bist.

11. Denke nicht, es sei unter deiner Würde, dich bei mir zu entschuldigen. Deine ehrliche Entschuldigung erweckt in mir ein überraschendes Gefühl der Zuneigung.

12. Vergiss nicht, wie schnell ich aufwachse. Es muss für dich sehr schwer gewesen sein, mit mir Schritt zu halten, aber bitte versuche es.

13. Schenke mir deine Liebe, deine Zeit und deine Zuwendung. Bitte erfüllt euren Kindern zum Geburtstag, zu Weihnachten, zum neuen Jahr, zum Geburtstag, zum Muttertag, zum Vatertag, zur Kommunion, zur Konfirmation, zum ... einige dieser Wünsche.

Weitere Infos im Online Familien-Handbuch!


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Stand: 29. Dezember 2006